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Flüchtlingskoordination, Integration, Inklusion, Bürgerbeteiligung

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Rollstuhlbefahrung 2016


PRESSEMITTEILUNG

 

Mit dem Rolli durch Münsingen

Die Stadt Münsingen hat auch in diesem Jahr wieder zur Rollstuhlbefahrung eingeladen. Durch Beteiligung von Betroffenen will Münsingen die Inklusion weiter vorantreiben. Dazu gehört auch bei Menschen ohne Einschränkungen ein Bewusstsein für Barrieren zu schaffen.

 

Bürgermeister Mike Münzing konnte eine Gruppe aus Stadträtinnen, Betroffenen, Angehörigen und Verwaltungsmitarbeitern vor dem Rathaus begrüßen. Zunächst bedankte Münzing sich bei der Firma PMZ, welche für diese Veranstaltung Rollstühle und Rollatoren zur Verfügung gestellt hat, damit auch Menschen ohne Behinderung Barrieren in der Stadt direkt erfahren können.

Auf dem Weg zum Münsinger Bahnhof konnte bei der Überquerung der Karlstraße gleich auf die Hilfen für blinde Menschen eingegangen werden. Am Bahnhof angekommen standen sowohl die Verbesserungen des letzten Jahres, so zum Beispiel die Absenkung des Bordsteins oder die Erneuerung des Kontraststreifens auf dem Bahnsteig, und das neue Mobilitätszentrum im Vordergrund als auch die Planungen für die Neugestaltung des Busbahnhofs. Dabei hatten Betroffene und Angehörige die Möglichkeit ihre Kritik und auch ihre Ideen direkt in die Vorüberlegungen einzuspeisen. Die Stadt möchte im kommenden Jahr mit der Neuplanung im  Bereich des Busbahnhofs beginne um vor allem auch Barrierefreiheit zu erreichen. Dies wäre nicht nur für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator eine wichtige Verbesserung, sondern auch für alle, die mit Kinderwägen oder mit Koffern unterwegs sind.

Über Schillerstraße und Wolfgartenstraße führte der Weg dann wieder Richtung Rathaus. Auf der Strecke gab es immer wieder kleinere Kritikpunkte, z.B. Unebene Gehwege, Engstellen oder zu kurze Behindertenparkplätze, welche alle in einem Protokoll festgehalten wurden und kurz-, mittel- und langfristig von der Stadtverwaltung angegangen werden.

Münzing stellte klar, dass „nicht jeder Gipfel bestiegen werden kann“, aber die Verwaltung versucht an möglichst vielen Stellen die Stadt für alle Menschen nutzbar und erlebbar zu machen. Inklusion ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Besonders deutlich wird dies auch an einzelnen Stellen, z. B. Haus- oder Ladeneingänge, welche sich in Privatbesitz befinden, oder in Verantwortung von Kreis oder Land. Hier wird die Stadt mit den jeweils Verantwortlichen in Kontakt treten und versuchen zu vermitteln.

Auf Grund der unstabilen Wetterlage wurden die aktuellen Überlegungen zum Freibad im Sitzungssaal vorgestellt. Auch bei diesem Projekt sollen die Belange von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden und das Bad möglichst barrierefrei gestaltet werden. „Ziel ist ein Freibad für alle!“ so Münzing.

Zum Ende der Veranstaltung dankte Bürgermeister Münzing allen Teilnehmern, die entweder ihre täglichen Erfahrungen mit Barrieren mit eingebracht haben oder sich, wie die Stadträtinnen Birgit Hartwig und Sandra Bleher, bei dieser Veranstaltung zum ersten Mal darauf eingelassen haben die Stadt aus der Perspektive des Rollstuhl erfahren zu haben. Auch der Bürgermeister selbst konnte mit dem Rollator neue Erfahrungen sammeln.

Wenn Ihnen Barrieren auffallen, oder Sie Anregungen für den Bereich Inklusion haben können Sie sich an die Inklusionsbeauftragte der Stadt Rebecca Hummel wenden.

Hier finden Sie das Protokoll der Befahrung ((53,9 KB))

Kontakt:

Stadtverwaltung Münsingen

Rebecca Hummel

Tel: 07381/182-168

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Email: rebecca.hummel@muensingen.de

     
 
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