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Stadt Münsingen
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Stadtteile

Die Stadt Münsingen besteht heute aus 14 ehemals selbstständigen Gemeinden

Luftbild Münsingen
Luftbild Münsingen


Durch diese Verwaltungsreform hat sich die Einwohnerzahl der Stadt Münsingen seit 1970 auf knapp 14.500 Einwohner erhöht. Bei den eingegliederten Stadtteilen handelt es sich um kleinere, ländlich strukturierte Ortschaften. Die Gemeindereform begann in Münsingen mit der Neubildung der Stadt zum 1. Juli 1971, damals bestehend aus den Stadtteilen Münsingen, Auingen, Böttingen und Dottingen. Bis zum 1. Januar 1975 kamen die Stadtteile Apfelstetten, Bichishausen, Bremelau, Buttenhausen, Gundelfingen mit Dürrenstetten, Hundersingen, Magolsheim, Rietheim und Trailfingen hinzu. Zum 01.01.2011 wurden auch die Gebiete „Altes Lager“ und „Königstraße“ des ehem. Gutsbezirks Münsingen in die Gemarkung der Stadt Münsingen eingegliedert.

Heute ist Münsingen der Einwohnerzahl nach die viertgrößte Stadt im Landkreis Reutlingen. Die Markungsfläche mit ca. 11.602 ha wird von keiner Gemeinde im Landkreis übertroffen.


Weitere Informationen zu den einzelnen Stadtteilen:

Apfelstetten

Luftbild Apfelstetten
Luftbild Apfelstetten

Apfelstetten liegt etwa sechs Kilometer südlich von Münsingen auf der Albhochfläche. Vom höchsten Berg, 814 m, ist je nach Wetterlage eine Fernsicht bis zu den Alpen möglich. Der Stadtteil Apfelstetten hat 467 Einwohner und ist durch die Landwirtschaft geprägt.
Die Einwohner können sich in den Vereinen aktiv am Dorfleben beteiligen. Der Männer-Gesang-Verein ist auch zusammen mit der Liedertafel Hundersingen sehr aktiv und bekannt. Für Kinder und Jugendliche gibt es Angebote von der Kirche oder vom Jugend-Club-Räumle. Auch vom Sport-Verein gibt es für alle Altersgruppen Angebote. Die Frauen sind zum Beispiel bei den Landfrauen oder im Mutter-Kindtreff aktiv.

Die Stadtteile Apfelstetten, Buttenhausen, Bichishausen, Dürrenstetten, Gundelfingen und Hundersingen geben gemeinsam die im dreiwöchigen Turnus erscheinende "Lauter Nachrichten" heraus.
Die aktuelle Ausgabe der Lauter Nachrichten finden Sie hier. (1,78 MB)

Auingen

Luftbild Auingen
Luftbild Auingen

Der Stadtteil Auingen ist ein Straßendorf, das in der Zwischenzeit mit Münsingen zusammengewachsen ist. Die Ortskernsanierung, die Verlegung der Ortsstraße und die Neubaugebiete haben die Lebensqualität in Auingen erhöht. Insgesamt leben heute 2.360 Menschen in Auingen.                                                                    
Auingen selbst ist eine der ältesten Ansiedlungen auf der Albhochfläche und liegt 741 m über Meereshöhe. Es wurde im 9. Jahrhundert gegründet. Die Dorfmitte ist auch gleichzeitig Zentrum. Die Pankraziuskirche wurde im Jahr 1360 und das Rathaus wurde 1777 als Schul- und Rathaus erbaut. Das erste Schulhaus wurde 1911 gebaut und ist heute noch ein imposantes Bauwerk. Die 1965 erstellte Turn- und Festhalle rundet das Zentrum ab.                                        
Auingen grenzt direkt an den ehemaligen Truppenübungsplatz, sodass von hier aus Wanderer und Radfahrer, mit und ohne Führung, das Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes erkunden können. Im Oktober 2010 hat am Eingang zum Alten Lager das Informationszentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb seine Türen geöffnet.                                                                         
Das in unmittelbarer Nähe gelegene Fachmarktzentrum mit mehreren Märkten und Geschäften sichert den täglichen Bedarf. Ein Gewerbegebiet sorgt fürArbeitsplätze. 1 Tankstelle und 2 Bankfilialen runden den kommerziellen Bedarf ab. Für die ärztliche Versorgung ist durch einen Allgemeinarzt und einen Zahnarzt gesorgt. Die Hardt-Schule und 3 Kindergärten runden den sozialen und kulturellen Teil ab. Gut geführte Gastwirtschaften sorgen für ihr leibliches Wohl.
Das Vereinsleben wird in Auingen groß geschrieben. Die Jugendarbeit steht bei allen Vereinen im Vordergrund. Folgende Vereine sind vorhanden: Sportverein, Schützenverein, Obst- und Gartenbauverein, Feuerwehr und THW und kleinere Vereinigungen prägen das Gemeinwesen. Die evangelische Kirchengemeinde bietet ein vielseitiges Programm an.

Bichishausen

Luftbild Bichishausen
Luftbild Bichishausen

Bichishausen ist ein kleines Albdorf mitten im Großen Lautertal mit 128 Einwohnern. 1092 wurde das Dorf erstmals erwähnt und war im Besitz der Grafen von Achalm. Zu Bichishausen gehört der landwirtschaftlich geprägte Weiler Steighof auf der Hochfläche. Er wurde erstmals im 15. Jahrundert erwähnt.
Bis zum Jahr 1805 verlief in Bichishausen die Grenze zwischen Württemberg und Fürstenberg. Heute erinnert das Zollhaus an diese Zeit.
Auf einem Bergsporn ist die imponierende Burgruine von Bichishausen zu sehen. Die Burg wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut und war bis 1545 bewohnt. Die Ruine ist frei zugänglich.
Mitten im Dorf steht die im Jahr 1735 von Ferdinand Fürst zu Fürstenberg im Barockstil erbaute katholische Pfarrkirche, deren Schutzpatron der Heilige St. Gallus ist.Zur Kirchengemeinde gehören die Ortsteile Bichishausen, Dürrenstetten und Gundelfingen sowie die katholischen Einwohner aus Apfelstetten, Buttenhausen und Hundersingen.
Bichishausen ist stark vom Tourismus geprägt. Es gibt mehrere Ferienwohnungen, das Bootshaus mit Kanuverleih und das Gasthaus zum Hirsch laden zum Verweilen ein. Oberhalb des Dorfes ist der Zeltplatz „Stettener Halde“. An der Lauter findet sich eine Liegewiese mit Badebucht.
Die landwirtschaftlichen Betriebe sind fast alle auf dem Steighof angesiedelt.
Aktiver Naturschutz und die Pflege der Wacholderheide am Schlossberg erfolgen auf ehrenamtliche Basis durch ständige Ziegenbeweidung. Der Schwäbische Albverein bietet ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten für jede Altersstufe. Es gibt eine Kindergruppe, eine Jugendgruppe und das Treffen für Ältere. Die Ortsgruppe hat für sich das Zollhaus hergerichtet und benützt es als Vereinsheim. Eine weitere wichtige Rolle spielt der Kirchenchor.

Weitere Informationen:

Die Stadtteile Hundersingen, Apfelstetten und Buttenhausen geben gemeinsam die im dreiwöchigen Turnus erscheinende "Lauter Nachrichten" heraus.
Die aktuelle Ausgabe der Lauter Nachrichten finden Sie hier.

Böttingen

Luftbild Böttingen

Böttingen wird im Jahr 961 erstmals urkundlich als „Villa Potinga“ erwähnt. 1383 und 1396 wurden im Zuge einer Vereidigung der ganzen Bürgerschaft auf Württemberg erstmals ein        „Schultheiß“ und einige „Richter“ im Dorf erwähnt. Die weitere Herausbildung von Gemeindestrukturen kann bis 1496 mit Nennung der „Gemeinde“ urkundlich belegt werden. 1496 wurde eine eigenständige Pfarrei gebildet, 1511 erfolgte der Bau der Böttinger Pfarrkirche. Im Juni 1631 plünderten kaiserliche Truppen den Ort, über die Hälfte des Dorfes ging in Flammen auf. Zwischen 1634 und 1655 verlor es über drei Viertel seiner Bevölkerung, erst in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts setzte wieder ein Bevölkerungswachstum ein. Böttingen gehörte von jeher zu den 5 sogenannten „Hardtorten“: der Gemeinde standen im Sondergebiet des Münsinger Hardts besondere Weide- und Holzrechte zu. Die bedeutendste Einnahmequelle in früheren Zeiten war deshalb die jährliche Verpachtung der Schafweide. Überörtliche Bekanntheit erlangte der Ort im Zuge des Abbaus des sogenannten „Böttinger Marmors“. Mit der Errichtung des Truppenübungsplatzes im Münsinger Hardt ab 1895 änderten sich grundlegende Strukturen in Wirtschaft und Lebenswelt der Bevölkerung.
Böttingen ist ein lebendiger Ort mit derzeit 608 Einwohnern und liegt direkt am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes, sodass Rad- Inlinefahrer und Wanderer das Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes erkunden oder einfach die Ruhe der Natur genießen können. Dasselbe ist natürlich auch in dem landschaftlich sehr reizvollen Bötten- und Maiental möglich. Mehrere Ferienwohnungen bieten Gästen weitere Möglichkeiten der Erholung.                                         
Im1999 eingeweihten Dorfgemeinschaftshaus sind Ortsverwaltung, Freiwillige Feuerwehr, Musikkapelle und Sportverein untergebracht. In der Nähe des Sportplatzes hat auch der Jugendclub sein Vereinsheim.

Das aktuelle Mitteilungsblatt sehen Sie hier (35,8 KB).

Bremelau

Luftbild Bremelau
Luftbild Bremelau

Bremelau wurde im Jahr 1246 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Zu Bremelau gehört noch der Heuhof, welcher ca. zwei Kilometer in östlicher Richtung liegt. Bremelau ist ein sogenanntes Straßendorf und liegt an der B465 und hat 332 Einwohner. Durch den Bau der Umgehungsstraße ist eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität für die Anwohner erreicht worden.
Als ein Schmuckstück ist sicherlich der Kreuzberg mit seiner Lourdeskapelle zu sehen. Zahlreiche Vollerwerbs- und Nebenerwerbslandwirte bewirtschaften eine Fläche von ca. 1000 ha und tragen damit federführend zum Erhalt der Landwirtschaft in Bremelau bei. Der Schwerpunkt im Bereich der Landwirtschaft liegt in der Viehhaltung.
In Direktvermarktung bieten ein Demeter-, ein Biolandbetrieb und eine Kleinmolkerei ihre Produkte an.Einige kleinere Handwerksbetriebe sowie ein Bauunternehmen haben sich in Bremelau angesiedelt.
Eine wertvolle Einrichtung ist der Kindergarten am Ort. Die Schulen im Lautertal und in Münsingen sind mit dem Bus zu erreichen.
Mehrere Vereine, Sportverein, Kirchenchor, Mosterei, Feuerwehr und Jugendclub bereichern mit ihren Aktivitäten das Dorfleben.

Das aktuelle Bremelauer Infoblättle sehen Sie hier (279,3 KB).

Buttenhausen

Luftbild Buttenhausen
Luftbild Buttenhausen

Mehrere Grabhügel aus der Bronzezeit zeigen, dass die Markung Buttenhausen (930ha; 624-800 m ü. NN) schon frühbesiedelt war. Das heutige Dorf entstand wohl aus einer alemannischen Sippengründung (zwischen den Buckeln = butten) noch vor dem Jahr 1000. 1220 wird es erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Buttenhausen beginnt mit dem am 7. Juli 1787 durch Philipp Friedrich, Freiherr von Liebenstein, erlassenen „Judenschutzbrief“. Er erlaubte zunächst 25 Familien die Ansiedlung im Lauterdorf. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich hier eine große Gemeinde, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts mehr als die Hälfte der gesamten Dorfbevölkerung umfaßte. Als Händler und Unternehmer brachte der jüdische Bevölkerungsteil einen gewissen Wohlstand und viele technische Neuerungen nach Buttenhausen. An berühmten Söhnen, die ihre Wurzelnin dem Lauterdorf haben, sind zu nennen: Matthias Erzberger (1875-1921), ersterReichsfinanzminister der Weimarer Republik, Lehmann Bernheimer (1841-1918), Begründer des Münchner Aktionshaus Bernheimer, Theodor Rothschild (1876-1944), Pädagoge und Leiter des jüdischen Waisenhauses in Esslingen sowie der Musiker Karl Adler (1890-1973). Nebenher entwickelte sich aber noch eine andere Geschichte: und zwar wurde 1935 das Landheim gegründet. Seit diesem Jahr entwickelte sich, eigentlich eher unauffällig, eine Gemeinschaft die nicht von Abhängigkeiten geprägt war, sondern vom Miteinander.
Die 550 Einwohner können sich auch aktiv in Vereinen beteiligen. Bekannt sind der Sängerbund Buttenhausen, der Schwäbische Albverein und der Narrenverein.

Die Stadtteile Apfelstetten, Buttenhausen, Bichishausen, Dürrenstetten, Gundelfingen und Hundersingen geben gemeinsam die im dreiwöchigen Turnus erscheinende "Lauter Nachrichten" heraus.
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Dottingen

Luftbild Dottingen

Geographisch liegt Dottingen an der westlichen Grenze der Stadt Münsingen. Die Buchhalde ist mit 866 m die höchste Erhebung der Stadt Münsingen. Das umfangreiche Basaltvorkommen am Eisenrüttel in Dottingen stellt eine Besonderheit auf der schwäbischen Alb dar. Funde von keltischen Hügelgräbern sind z.T. im Landesmuseum in Stuttgart ausgestellt.
Dottingen hat sich von einem landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem Dorf, das vorwiegend dem Wohnbedarf mit heute ca. 1036 Einwohnern dient, entwickelt.
Mit der Grundschule am Eisenrüttel mit Kernzeitbetreuung und dem kirchlichen Kindergarten ist Dottingen sehr gut aufgestellt.
Beim Sportverein, den Pistolenschützen und dem Luftsportverein finden Sportbegeisterte ein vielfältiges Angebot. Motoradclub, Albverein, VDK, Posaunenchor und Jugendclub runden die Vereinsangebote ab. Der Oldtimertreff auf dem Gelände des Luftsportvereins Münsingen-Eisberg e.V. am 1.Mai hat überregionale Bedeutung erlangt. Der ländliche Charakter, die schöne Wohnlage, die aufgeschlossene und moderne Einstellung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Nähe zur Kernstadt machen Dottingen zu einem besonders reizvollen und angenehmen Stadtteil der Stadt Münsingen.

Die aktuelle Ausgabe des Mitteilungsblattes finden Sie hier (25,8 KB).

Dürrenstetten

Luftbild Dürrenstetten
Luftbild Dürrenstetten

Der Ort Dürrenstetten wurde im Jahre 1296 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1822 fand die Vereinigung mit Gundelfingen zu einer Gemeinde statt. Bei der Gemeindereform im Jahr 1974 entstand der zweitkleinste Stadtteil Münsingens.
Der Ort mit seinen 95 Einwohnern liegt auf einer Hochfläche (750 m über dem Meer) oberhalb des Großen Lautertals und ist weitgehend landwirtschaftlich geprägt.
Ein markanter Punkt und von weit her sichtbar ist der Wasserturm der Albwasserversorgungsgruppe VI. Die Kapelle inmitten des Ortes sowie die „Franziskus-Kapelle (Richtung Bremelau) und ein im Süden von Dürrenstetten entstandenes Baugebiet kennzeichnen das Dorf.
Durch großen Einsatz und Eigenleistung der Dürrenstetter Bürger entstand das Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus als Treffpunkt für alle örtlichen Veranstaltungen.
Die Nähe zum Großen Lautertal und zur Burgruine Hohengundelfingen laden zum Aufenthalt und Kennenlernen des Dorfes ein.

Weitere Informationen:

Die Stadtteile Apfelstetten, Buttenhausen, Bichishausen, Dürrenstetten, Gundelfingen und Hundersingen geben gemeinsam die im dreiwöchigen Turnus erscheinende "Lauter Nachrichten" heraus.
Die aktuelle Ausgabe der Lauter Nachrichten finden Sie hier. (1,78 MB)

Gundelfingen

Luftbild Gundelfingen
Luftbild Gundelfingen

Im Jahr 1105 wurde der Ort Gundelfingen erstmals urkundlich erwähnt. Im Zuge der Gemeindereform im Jahr 1974 wurde Gundelfingen ein Stadtteil von Münsingen. Gundelfingen liegt ca. 600 m über dem Meer und ist der südlichste und mit 101 Einwohnern auch der kleinste Stadtteil Münsingens.
Die Ortsgruppe Gundelfingen des Schwäbischen Albvereins setzt sich u.a. für die Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft ein (Schaf- und Ziegenbeweidung an Wachholderheiden).
Zwei Burgruinen, Hohen- und Niedergundelfingen, sowie die „Lauter“ prägen das Dorf- und Landschaftsbild. Das Burgmuseum mit altem Burgladen sowie Museum+Stiftung Anton Geiselhart sind besondere Sehenswürdigkeiten.
Das „Land- und Ferienhotel Wittstaig“, das „Bauhofstüble“ sowie gemütliche Ferienwohnungen, laden zu einem Aufenthalt inmitten des Großen Lautertals ein.

Die Stadtteile Apfelstetten, Buttenhausen, Bichishausen, Dürrenstetten, Gundelfingen und Hundersingen geben gemeinsam die im dreiwöchigen Turnus erscheinende "Lauter Nachrichten" heraus.
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Hundersingen

Luftbild Hundersingen
Luftbild Hundersingen

Zu Füßen der Burgruine Hohenhundersingen im Großen Lautertal liegt Hundersingen mit seinen 360 Einwohnern. Der Ort war im 30jährigen Krieg fast entvölkert. Überlieferungen zufolge sollen nur 2 Einwohner überlebt haben. Hundersingen ist bedingt durch seine geografische Lage ein typisches Straßendorf. Der Ort selbst ist stark durch die Landwirtschaft geprägt.
Besonders reizvoll ist die Ruine Hohenhundersingen, der Reichartsberg im Südosten sowie die Wachholderheiden. Die Westernreitanlage Herrengarten, Ferienwohnungsanbieter sowie die Gaststätte"Rössle" freuen sich auf Ihren Besuch.
Das Vereinsleben in Hundersingen ist sehr lebendig,viele Einwohner sind aktiv. Die fünf Hundersinger Vereine sind: Liedertafel, Schützenverein, Narrenverein, Förderverein Burgruine Hohenhundersingen, Club Hundersingen. Hinzu kommt die Freiwillige Feuerwehr.
Bekannte Hundersinger sind Rudolf Christian Friedrich Lechler (1824-1908), welcher als Missionar in China und Malysia wirkte sowie Friedrich Sautter (1860-1913), welcher sich um die Archäologie in der Region sehr verdient gemacht hat und sich deshalb den Beinamen "Schliemann der Schwäbischen Alb" verdiente.

Die Stadtteile Hundersingen, Apfelstetten und Buttenhausen geben gemeinsam die im dreiwöchigen Turnus erscheinende "Lauter Nachrichten" heraus.
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Magolsheim

Luftbild Magolsheim
Luftbild Magolsheim

Der Stadtteil Magolsheim liegt an den Landstraßen zwischen Münsingen, Laichingen und Schelklingen auf etwa 780 m Meereshöhe. Die Silhouette wird geprägt von der evangelischen und der katholischen Kirche, die beide 1870/71 erbaut wurden. An der Straße nach Ingstetten steht eine Kapelle mit der Jahreszahl 1515. Bedeutend ist auch das ehemals katholische Pfarrhaus in der Amtsgasse, welches 1904 erbaut wurde.                                                                    
Der Stadtteil Magolsheim hat 406 Einwohner. Die Dorfmitte ist geprägt durch das Backhaus, dem Feuerwehrgerätehaus und durch das Florianstüble. Im Jahr 2009 wurde das Bürgerzentrum Magolsheim, das auch den örtlichen Kindergarten beherbergt, eingeweiht.                              
Mehrere Gewerbebetriebe bieten Arbeitsplätze im Bau-, Holz- und Metallbereich. Die Kulturlandschaft wird durch Landwirte erhalten und gepflegt. Zudem ist das Gewerbegebiet „Hohe Morgen“ erschlossen.   
Das Vereinsleben wird durch den Musikverein und den Obst- und Gartenbauverein geprägt, aber auch die Feuerwehr und die beiden Kirchengemeinden begeistern ihre Mitglieder.

Das aktuelle Mitteilungsblatt sehen Sie hier (1,562 MB)

Rietheim

Luftbild Rietheim
Luftbild Rietheim

Der Stadtteil Rietheim liegt inmitten eines ehemaligen Vulkankraters, dessen fast kreisrunder Rand den Kern des Ortes umschließt. Vermutlich eine ehemals große Riedlandschaft im Bereich des Flurnamens Höllenlöcher gab dem Ort seinen Namen. Der Große Föhrenberg ist mit 857 Meter die höchste Erhebung. Bei der Reichsbodenschätzung im Jahre 1950 wurden ca. 5000 ertragsfähige Obstbäume gezählt. Dieser Streuobstgürtel konnte bis heute nahezu vollständig erhalten werden. Der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Rietheim hat sich mit dem Bau einer neuen Mosterei in der Ortsmitte im Jahre 2002 dem Erhalt dieser Streuobstbestände verschrieben. Die Verwertung der Obsterträge kann so nachhaltig gesichert werden. Mit der Verwertung und Vermarktung von Saft in Edelstahlfässern und Most steigt das Interesse der Streuobstwiesenbesitzer an Ihren Baumbeständen. Die Kirchengemeinde konnte im Jahr 2002/03 die Kirche, ein unter Denkmalschutz stehendes Kleinod der Baukunst, aufwändig renovieren. In den vergangenen Jahren wurde in gemeinschaftlicher und vorbildlicher Anstrengung ein Jugendhaus am Sirchinger Weg erbaut. Der Stadtteil Rietheim zählt 692 Einwohner.
Für musikalische Leckerbissen erreichen Sie die Musikkapelle Rietheim unter www.mk-rietheim.de. Die Sportfreunde Rietheim bieten ein attraktives sportliches Angebot.
Wenn Ihr Interesse geweckt ist, erfahren Sie mehr unter www.rietheim.de.

Der Stadtteil Rietheim gibt monatlich ein Mitteilungsblatt heraus.
Die aktuelle Ausgabe des Rietheimer Mitteilungsblatts finden Sie hier (509,3 KB).

Trailfingen

Luftbild Trailfingen
Luftbild Trailfingen

Trailfingen wurde erstmals 770 urkundlich in den Akten des Klosters Lorsch erwähnt. Nach der Reformation gehörte Trailfingen kirchlich zur Pfarrei Gruorn, besaß aber weiterhin eine eigene Kirche mit Friedhof. Die Kirche ist nach dem Heiligen Andreas benannt. Turm und Chor stammen noch von der alten gotischen Andreaskirche. Das Andreaskreuz (Schrägkreuz) ist auf einem Schlussstein im Rippenkreuzgewölbe des Chores und über dem Eingang der Sakristei. Neben der Kirche steht eines der drei ältesten Häuser mit Fachwerkgiebel aus dem 17.Jahrhundert.           
Trailfingen, am Eingang zum ehemaligen Truppenübungsplatz hat mit ca. 525 Einwohnern in den letzten Jahren einen bedeutenden Wandel vollzogen. Ein Neubaugebiet im Norden und die Belebung des Ortskernes haben zum Wachstum des Ortes beigetragen.                          
Landwirte bewirtschaften die Fluren Trailfingens. Schaf- und Ziegenhalter leisten einen erheblichen Beitrag in der Pflege und dem Erhalt der Natur. Auch Handwerksbetriebe sind im Ort ansässig.
Sport-Club, Männergesangverein und Freiwillige Feuerwehr mit einer guten Jugendfeuerwehrtruppe tragen mit ihren Angeboten aktiv zur Dorfgemeinschaft bei. Mit regelmäßigen Konzerten bietet der Kirchenchor Trailfingen Gästen aus nah und fern anspruchvollen Chorgesang. Im Dorfgemeinschaftshaus sind die Vereine und der Kindergarten untergebracht.                                                                  
Die traditionelle Backhaushockete lockt jedes Jahr weit über tausend Besucher in den Ort.

Die aktuelle Ausgabe des Mitteilungsblattes finden Sie hier (212,9 KB).

     
 
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